Hochzeit A-Z - Brautbox - Empfang

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Auf diesen Seiten finden Sie Informationen rund um das Thema Hochzeit von A wie Accessoires bis Z wie Zylinder

Ehe

Eine anerkannte und durch allgemein geltende gesetzliche Regeln befestigte Lebensgemeinschaft mehrerer Personen bezeichnet man als Ehe.

 

Allerdings ist die Bedeutung der Ehe in verschiedenen Kulturen stark unterschiedlich und auch von gesellschaftlichen Vorstellungen abhängig. Eine Ehe ist auch immer eine Art öffentlich anerkannter Vertrag zwischen zwei Personen, wobei der Inhalt und die genauen Modalitäten des Vertrages stark von der jeweiligen Kultur der Eheleute abhängen.

 

Heutzutage beginnt in Deutschland und den meisten EU- Staaten die rechtliche, verbindliche Ehe mit der Heirat und wird in den Standesämtern geschlossen.

 

Der weibliche Partner einer Ehe wird als Ehefrau, Frau, Gattin, Gemahlin oder sogar Weib bezeichnet. Am Tage der Hochzeit ist sie als Braut bekannt und wird häufig in der Umgangssprache auch als „bessere Hälfte“ bezeichnet. Der männliche Ehepartner nennt man Ehemann, Mann, Gatte, Gemahl oder Kerl.

 

Die Ehe endet standesgemäß mit dem Tod eines Ehepartners, kann aber auch auf eigenen Wunsch durch Scheidung, Aufhebung oder Nichtigerklärung vorher annulliert werden. Heute werden in Deutschland ca. 35% aller Eheschließungen wieder geschieden. Als häufigste Ursachen sind Treulosigkeit und fehlende Ehevorbereitung sowie Überlastung der Beziehung durch wechselnde Lebensgewohnheiten für ein Scheitern der Ehe verantwortlich.

 

Drum: prüfe, wer sich ewig bindet!

 

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Ehejubiläen

Es gibt, je nach Dauer der Ehe und regionalen Traditionen, viele verschiedene Ehejubiläen, die mehr oder weniger gefeiert werden. Brautbox listet für Dich hier die gebräuchlichsten Jahre und deren Bezeichnung auf.

 

Es gibt aber regionale Unterschiede der einzelnen Jubiläen, die „grüne Hochzeit“ beispielsweise ist den meisten Menschen eher als „weiße Hochzeit“ bekannt und vor allem die Bezeichnung des Ehejubiläums nach 10 Jahren sorgt für unterschiedlichste Diskussionen. So heißt diese mal „Rosenhochzeit“, andere feiern nach diesem Zeitraum aber die „hölzerne Hochzeit“.

 

Die „Papierhochzeit“ nach dem ersten, überstandenen Ehejahr wird auch gerne als „Baumwollhochzeit“, die „Seidenhochzeit“ nach 4 Jahren als „Bernstein-, Leinen- oder Wachshochzeit“ bezeichnet. Die „Zinnhochzeit“ nach 6 Jahren wird auch „Zuckerhochzeit“, die „Kupferhochzeit“ nach 7 Jahren auch „Messinghochzeit“ genannt. Die nach 8 Jahren erreichte „Blechhochzeit“ ist in einigen Gefilden auch als „Klatschmohn-, Nickel- oder Steinguthochzeit“ besser bekannt, während die „Keramikhochzeit“ nach 9 Jahren manchmal auch „Fayence-, Glas,- Wasser- oder Weidenhochzeit“ genannt wird.

 

Da die 11 eine närrische Zahl ist, wird die „Stahlhochzeit“ auch „Korallen- oder Fastnachtshochzeit“ genannt, nach 12 ½ Jahren feiert man die „Bronzene Hochzeit“, welche auch unter den Namen Petersilien-, Blech-, Kupfer- oder Nickelhochzeit bekannt ist. Nach 13 Ehejahren wird die „Veilchenhochzeit“ auch „Maiglöckchen-, Salz- oder Spitzenhochzeit“, nach 14 Jahren die „Elfenbeinhochzeit“ auch „Achat- oder Blaue Hochzeit“ gefeiert.

 

Es gibt also genug Gründe, auch in den darauffolgenden Ehejahren, seinen Tag gemeinsam mit Freunden, Bekannten und Verwandten immer wieder zu feiern.


Damit Du nicht den Überblick verlierst, findest Du hier noch mal eine Auflistung der gemeinsamen Ehejahre

 

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Eheringe

Den Ring findet man in allen Kulturen seit Jahrhunderten als Hand- oder Fußschmuck. Er zählt zu den bekanntesten und am längsten getragenen Schmuckformen der Welt. Der Austausch zweier Ringe besiegelt der Tradition nach eine Vereinbarung zweier Menschen. Diese Ringe werden zwischen den Partnern getauscht und anschließend getragen, um das gegebene Versprechen zu dokumentieren.

 

Als Symbol der Ehe kennt ein jeder die zwei Ringe, bei denen der eine Ring durch den anderen geführt ist. Diese Ringe können also nur getrennt werden, wenn einer der Beiden gebrochen wird („bis dass der Tod Euch scheidet“). Die Form des Kreises ähnelt dem mathematischen Symbol für Unendlichkeit und steht für Ewigkeit und Verbundenheit.


Die Geschichte der Ringe geht Jahrhunderte zurück. Bereits in der Antike kannte und trug man Trauringe. Die Römer trugen ebenfalls bereits den Trauring am vierten Finger der linken Hand. Der Grund für das Tragen am „Ringfinger“ war der Glaube, dass eine Ader des Fingers direkt zum Herzen und damit zur Liebe des Tragenden führt.

 

Dieser Brauch, den Trauring am nach ihm benannten „Ringfinger“ zu tragen, ist bis heute erhalten. In vielen westlichen Ländern wird der Trauring am linken Ringfinger, während es im deutschsprachigen Raum (mit Ausnahme der Schweiz) sowie unter anderem in Norwegen oder Bulgarien üblich ist, den Ring am rechten Ringfinger zu tragen.

 

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Eheversprechen

In der katholischen Trauungsmesse sagt man häufig nicht einfach nur „Ja, ich will“, sondern gibt sich zusätzlich ein Eheversprechen. Dieses wird durch den Pfarrer vorgesprochen und von dem Brautpaar (jeweils einzeln) nachgesprochen. Häufig werden persönliche Wünsche und Dinge, die man sich gegenseitig versprechen möchte, mit aufgenommen, um so seinem Partner etwas ganz individuelles mitzuteilen.

 

Bei den evangelischen Gottesdiensten ist während der Trauung dagegen das einfache „Ja“ oder auch ein „Ja, mit Gottes Hilfe“ gebräuchlich. Solltest Du sich für eine freie Trauung entscheiden, ist es Dir freigestellt, in welchem Umfang und wie Du Dein Eheversprechen abgibst – Du darfst nur das „Ja“ vergessen!

 

Brautbox stellt hier eine große Auswahl an poetischen und Biblischen Trausprüchen zur Verfügung. Vielleicht ist auch der passende für Euch dabei?

 

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Ehevertrag

Auch wenn Du Dir bei der Partnerwahl noch so sicher bist, ist es unter Umständen sinnvoll, einen Ehevertrag aufzusetzen.

 

Sehr sinnvoll ist ein Ehevertrag dann, wenn einer der Ehepartner ein größeres Vermögen mit in die gemeinsame Ehe bringt oder eine Firma im Hintergrund steht. So kann unter Umständen im Falle der Firmenpleite der andere Ehepartner davor geschützt werden, mit seinem persönlichen Vermögen zu haften. Wenn ein Partner hohe Schulden hat, empfiehlt sich ebenfalls ein Ehevertrag, in dem der Schuldenstand festgehalten wird. Solltest Du in der Situation sein, Deinem Partner ein Studium zu finanzieren, ist ein Ehevertrag ebenfalls ratsam, denn hierin kann ein finanzieller Ausgleich festgelegt werden. Der Versorgungsausgleich ist ebenfalls ein häufig zu geregelter Bereich im Ehevertrage. Hierbei wird der Ausgleich von Rentenanwartschaftsansprüchen geregelt, die die Eheleute während der Ehezeit erwerben werden.

 

Was genau alles in einem Ehevertrag definiert werden kann und wo Du diesen mit Deinem Partner schließen kannst, ist hier nachzulesen.

 

Einladung

Auch wenn der E-Mail-Verkehr und das Internet immer mehr an Bedeutung gewinnen, ist eine E-Mail sicherlich nicht der richtige Weg, seinen Liebsten mitzuteilen, dass man sich „traut“.Überbringe Deinen Gästen die freudige Mitteilung am besten in schriftlicher Form auf Papier und schicke eine Einladungskarte.

 

Ob Du selber eine bastelst oder Dir Unterstützung von Druckereien zur Hilfe nimmst, sei Deinem Geschmack und Geldbeutel überlassen. Heutzutage kann man seine einmalige, individuell gestaltete Karte auch schon mit dem PC-Drucker selber ausdrucken.

 

Auf Deine persönlichen Einladung zur Hochzeit solltest Du die wichtigsten Informationen für Deine Gäste schreiben, also Datum, Uhrzeit, Kirche und/ oder Standesamt (ggf. mit Anfahrt Skizze für die weiter weg Wohnenden) sowie eine Telefonnummer oder Email Adresse, unter der die Gäste bis zu einem bestimmten Zeitpunkt zu-/absagen können. Viele Brautpaare entscheiden sich für die Abbildung eines Trauspruches auf der Karte, um eine individuelle Note zu kreieren. Natürlich kannst Du auch ein schönes Bild von Euch oder eine Anekdote abdrucken. Lass Deinen Wünschen freien Lauf und entwirf Deine persönliche Karte.

 

Solltest Du Hilfe hierfür benötigen, Druckereien in Deiner Nähe findest Du hier.

 

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Einstecktuch

Das Einstecktuch wird auch Kavaliertuch, französisch Pochette oder Schmetterer Tuch genannt und in die Brusttasche des Sakkos vom Bräutigam gesteckt. Es hat keinen besonderen Zweck, sondern dient vielmehr als Accessoire für den Bräutigam, der hiermit sein Outfit auf das der Braut abstimmen kann. Um das Outfit zu vervollständigen kann der Bräutigam eine Knopflochblume passend zum Brautstrauß am Revers tragen. Auch wenn das Einstecktuch heutzutage nicht mehr oft getragen wird, eignet sich Deine Hochzeit, um diesen alten Brauch wieder aufleben zu lassen. Stimme Dein Einstecktuch aber nicht nur mit dem Brautoutfit, sondern auf jeden Fall auch mit Deiner Krawatte ab – fertig ist das Gesamtkunstwerk.

 

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Empfang

Wann und wie Du Deine Gäste auf Deiner Hochzeit empfangen willst, solltest Du in der Einladung unmissverständlich mitgeteilt haben. Je nach Region ist es üblich, dass sich Brautpaar, Trauzeugen und Eltern vor den Gästen aufstellen, um Glückwünsche in Empfang zu nehmen.

 

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Essen

Essen empfinden viele Gäste als wichtigen Bestandteil einer perfekten Hochzeit - ist das Essen gut, sind die Gäste zufrieden! Ob Du Dich allerdings für ein 3, 4 oder gar 5 Gänge Menü entscheidest, bleibt Dir überlassen. Wenn Du ein mehrgängiges Menü auswählst, solltest Du berücksichtigen, dass das Essen mit jedem Gang auch länger dauert. Informiere Dich bei Deinen Gästen, ob eventuell Allergiker oder auch Vegetarier dabei sind und halte für diese ein Ausweichmenü bereit. Lasse Dich bei der Auswahl Deines Menüs von Deinem ausgewählten Gastronom beraten und teste die Auswahl vorher schon einmal. Mache ein Probeessen, so bleiben Dir geschmackliche Überraschungen erspart.

 

Suchst du einen geeigneten Cateringservice, der Euch alle Gaumenswünsche erfüllt, findest Du hier den passenden Anbieter.

 

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Etikette

Natürlich ist es Dein Tag und Du darfst fast alles machen oder sagen, wozu Dir der Sinn steht - allerdings hast Du auch einige Pflichten und es gehört zur Etikette, diese auch wahrzunehmen.

 

Du solltest im Laufe des Tages/Abends versuchen, mit jedem Gast, wenn auch nur kurz, zu sprechen. Sicherlich wird das bei steigender Gästezahl immer schwieriger, aber es ist wichtig, dass Du Deinen Gästen das Gefühl gibst, gerne Zeit mit ihnen zu verbringen. Versucht gemeinsam oder getrennt von Tisch zu Tisch zu gehen, die Aufmerksamkeit wird automatisch Euch gehören. So werden sich Deine Gäste an diesem Tag in Deiner Nähe rundum wohl fühlen und mit ihnen gemeinsam einen tollen, unvergesslichen Tag/Abend erleben.

 

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