Hochzeit A-Z - Brautbox - Jüdische Hochzeit

j

Auf diesen Seiten finden Sie Informationen rund um das Thema Hochzeit von A wie Accessoires bis Z wie Zylinder

Jüdische Hochzeit

Die Institution der Ehe gilt im jüdischen Glauben als heilig, wenn sie auch nicht als Sakrament betrachtet wird. Seit dem 13. Jahrhundert galt die eheliche Liebe bei den Kabbalisten, als Abbild der "Einigung" oder "Vermählung" der Gotteskräfte. Der ehelose Mensch wird als unvollkommen betrachtet. Ein sich bewusst für Ehelosigkeit entscheidender Mensch verstößt gegen das göttliche Gebot, durch Nachkommen für den Fortbestand des Glaubens zu sorgen. "Seid fruchtbar und mehret euch, und füllet die Erde" (1.Buch Mose) steht in der Tora - es ist also eine göttliche Absicht, die menschliche Gattung zu vermehren.


Der Hochzeit kommt somit besondere Bedeutung zu, weshalb sogar das Tora-Studium unterbrochen werden darf, um mit den Brautleuten zu feiern. Im Judentum wird die Ehe als wesentliche Grundlage für eine gesunde Existenz, als Mittel gegen Einsamkeit betrachtet. Im Talmud kann man lesen, dass jeder, der keine Frau hat, ohne Freude, ohne Glück, ohne Seligkeit lebt. Sich der Fortpflanzung zu verweigern, gilt als Sünde.

 

Anzeige:

Junggesellenabschied

Der Junggesellenabschied ist ursprünglich eine Tradition aus England. Dieser wurde damals beim Vater des Bräutigams abgehalten, denn da prüften die Brautväter beim Bräutigam genauestens, ob dieser sich mit seinen ehelichen Pflichten auskennt. Heute sieht das schon etwas anders aus, wie Du hier nachlesen kannst.

 

Anzeige: