Hochzeitseinladungen selbst gestalten

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Hochzeitsvorbereitungen - die Gäste einladen

Brautpaar
Einladungskarte

373.660 Ehen wurden nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes in Deutschland 2013 geschlossen. Damit verbunden ist nicht zuletzt viel Arbeit. Zwar wird nicht jede Hochzeit im großen Rahmen gefeiert. Ist dies jedoch der Fall, bedeutet das einen großen Aufwand für die beiden künftigen Ehepartner. Unter anderem müssen der Ort für die Hochzeit gewählt und gebucht und der Ablauf der Feier geplant werden. Beides nimmt viel Zeit in Anspruch.

 

Auch die Einladung der Gäste ist ein wichtiger Teil der Hochzeitsvorbereitungen. Dieser lässt sich mit der Beherzigung einiger Tipps leichter gestalten. Im Folgenden haben wir bewährte Ratschläge zusammengestellt, die die Hochzeitsvorbereitungen vereinfachen und vor allem das Problem der Einladung etwas genauer aufgreifen.

 

Wer soll alles zur Hochzeit kommen?

 

Zunächst steht die Frage an, wer überhaupt eingeladen werden soll. Die Antwort darauf ist nicht immer leicht, schließlich steht in den meisten Fällen nur begrenzter Platz zur Verfügung. Laden beide Partner einfach alle Menschen aus ihrem näheren und entfernteren Umfeld ein, sprengt das die Kapazitäten und sorgt auch nicht unbedingt für eine harmonische Hochzeit. Um sich darüber klarzuwerden, wer eine Einladung erhalten soll, sind die folgenden Schritte hilfreich:

 

  • Zunächst empfiehlt sich ein gemeinsames Brainstorming. Am besten überlegt sich jeder Partner schon im Vorfeld, wen er gerne einladen möchte. Im Anschluss lässt sich daraus eine erste gemeinsame Liste erstellen. Oft dauert dies seine Zeit, da nicht jedem auf Anhieb alle Menschen einfallen, die er gerne auf seiner Hochzeit dabei hätte. Deshalb sollte man sich auch für diesen Punkt etwas Zeit nehmen.
  • Ist die Liste zu lang, können beide Partner gemeinsam überlegen, ob und wie sie sich kürzen lässt. Das ist nicht immer einfach, schließlich kann man den anderen leicht verletzen, schlägt man ihm vor, einen guten Freund oder eine gute Freundin wieder von der Liste zu streichen. Oftmals befinden sich auf einer solchen ersten Einladungsliste aber auch Gäste aus dem Arbeitsumfeld oder Freunde, mit denen länger kein Kontakt mehr bestand.

 

Es zahlt sich aus, bei der Wahl der Gäste auf Gefühle des Partners oder eventuell bestehende Konflikte zwischen verschiedenen Personenkreisen Rücksicht zu nehmen. Schließlich soll die Hochzeit der schönste Tag des Jahres werden. Da ist es nicht unbedingt ratsam, den eigenen Ex-Partner einzuladen oder zwei Arbeitskollegen, die sich auf den Tod nicht ausstehen können. Darüber hinaus gibt es das bekannte Problem, dass nicht einfach bestimmte Einzelpersonen außen vor gelassen werden können, wenn sie einen größeren Personenkreis angehören, der sich untereinander kennt. Die Planungen sind diesbezüglich also durchaus kniffelig.

 

Aus den Gästen wird eine Liste

 

Haben sich beide Partner auf die Hochzeitsgäste geeinigt, müssen diese eingeladen werden. Dazu ist zunächst eine Liste aller Partner notwendig. Diese lässt sich gut mit Excel oder einem vergleichbaren Programm erstellen. Dabei können auch schon wichtige Angaben zu den einzelnen Gästen vermerkt werden, um den Überblick zu behalten – beispielsweise ob diese voraussichtlich mit Partner kommen.

 

Etwas Zeit nimmt es auch häufig in Anspruch, die aktuellen Adressen aller Gäste ausfindig zu machen. Dies gilt vor allem für Personen, mit denen man länger nur Kontakt per Telefon oder E-Mail hatte. Im Zweifelsfall ist es ratsam, diese direkt anzufragen – der Zweck dieser Anfrage muss ja nicht unbedingt verraten werden. Erreicht eine Einladung nicht den Empfänger, ist dies bei einer Hochzeitseinladung besonders ärgerlich. Darüber hinaus werden die Zu- und Absagen ja auch für die Planung der Party benötigt, um die Kosten richtig zu kalkulieren.

 

Anschließend geht es an die Einladungen selbst gestalten oder dem Profi überlassen?

 

Einladungen. Es gibt unzählige Möglichkeiten, diese zu gestalten. Grundsätzlich lohnt es sich, viel Mühe darauf zu verwenden. Schließlich zeigt eine schön gestaltete Einladung nicht nur nach außen hin, wie wichtig den beiden künftigen Eheleuten dieses Ereignis ist. Sie ist auch eine wertvolle Erinnerung an die Hochzeit – sowohl für das Paar selbst als auch für Familienangehörige und Freunde. Grundsätzlich bestehen zwei Möglichkeiten, Einladungen anzufertigen.

 

  • Diese können in Auftrag gegeben werden. Es gibt unzählige Anbieter, die Hochzeitseinladungen gestalten. Dabei werden selbstverständlich alle individuellen Wünsche berücksichtigt. Der Vorteil davon ist, dass in diesem Fall Profis am Werk sind, die die entsprechende Ausrüstung besitzen. Nicht jeder hat die geeignete Software und Erfahrung, um diese Arbeit selbst zu übernehmen. Professionell gestaltete Hochzeitskarten können deshalb besondere Hingucker sein und es stehen viele Möglichkeiten zur Verfügung. Auf der anderen Seite ist diese Variante im Regelfall teurer. Wer mehr als hundert Gäste einlädt, muss an dieser Stelle schon tief in den Geldbeutel greifen.
  • Wer seine Einladungen selbst gestaltet, sollte möglichst viel Erfahrung und Geschick in diesem Bereich besitzen. Geeignete Software gibt es in diesem Bereich in sehr großer Auswahl. Während Medienprofis vielleicht am liebsten auf Photoshop und ähnliche Programme zurückgreifen, wird auch günstige Software speziell für die Gestaltung von Hochzeitseinladungen angeboten. Der Vorteil dieser Variante ist, dass sie meist billiger ist. Außerdem kann der Partner, der diese Arbeit übernimmt, ausgiebig selbst herumprobieren, bis das Resultat ihm und dem anderen gefällt. Wer sich nicht genug mit dem notwendigen Handwerkszeug auskennt, sollte aber eher einen Profi bevorzugen. Die Gefahr, dass die Unternehmung in Frust endet, ist hoch.

 

Partner, die sich dafür entscheiden, ihre Hochzeitseinladungen gestalten zu lassen, vergleichen am besten frühzeitig Anbieter. Die Preise unterscheiden sich ebenso wie die zur Verfügung stehenden Mittel. Bei einer Hochzeitseinladung besteht in der Regel auch die Möglichkeit eines Probedrucks. Beispielsweise professionelle Hochzeitskarten von Pamas drucken lassen, bedeutet, dass sich dafür auch verschiedene Schrift- und Druckarten verwenden lassen, um herauszufinden, welcher Stil am besten passt. Die Kosten, die durch Einladungen entstehen, sind letztlich nicht zu unterschätzen. Schließlich wird dabei meist auch wertvolles Papier verwendet. Wer an dieser Stelle sparen muss, kann immer noch überlegen, ob er in seinem Umfeld eine Person hat, die ihm bei der eigenen Gestaltung von Einladungen helfen kann.

 

Eine gelungene Vorbereitung ist eine wichtige Voraussetzung für eine gelungene Hochzeit. Das beginnt schon bei Punkten, die gerne unterschätzt werden, wie der Auswahl der Hochzeitsgäste. Es lohnt sich, sich auch dafür möglichst viel Zeit zu nehmen. Schließlich soll es sich bei einem Hochzeitstag um den schönsten Tag im Leben handeln. Den möchte man in einem möglichst harmonischen Ambiente und mit den Personen verbringen, die einem am wichtigsten sind.

 

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