Die Renaissance der Verlobung - Brautbox

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Die Renaissance der Verlobung

Ein verbindliches Versprechen?

Die Verlobung

ist ein schöner Brauch, der inzwischen an keine Form mehr gebunden ist. Die Paare können selbst entscheiden, auf welche Weise sie ihre Verlobung bekannt geben. Egal, ob rauschendes Fest mit allen Freunden und Bekannten oder im kleinen Kreis mit der Familie und den engsten Freunden - der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Der richtige Ort?

Ob beim romantischen Picknick, auf dem Eiffelturm oder während eines gemeinsamen Winterspaziergangs – der Moment, in dem der Partner um die Hand anhält, ist für alle Liebenden ein ganz besonderer. Und obwohl heutzutage auch die Frau die Frage der Fragen stellen kann, denken die meisten Paare in dieser Hinsicht sehr traditionell.

Wer fragt wen?

So ist nach wie vor zunächst der Bräutigam in spe gefragt: Schon früher erwartete die Familie der Braut, dass dieser beim Brautvater um die Hand seiner Zukünftigen anhielt. In einem sehr förmlichen Gespräch ging es insbesondere um die finanziellen Sicherheiten, die er in der Ehe zu bieten hatte. Das Gespräch mit dem Brautvater bleibt den meisten Männern mittlerweile zwar erspart, doch wer um die Hand seiner Partnerin anhält, sollte dafür schon einen ganz besonderen Augenblick auswählen.

Was wird gebraucht?

Im Mittelpunkt der Verlobung steht der Verlobungsring als Symbol der Verbindung zwischen Mann und Frau. Und ganz im Sinne des Ausspruchs „Diamonds are the girl´s best friends“ gibt es kaum eine Braut, deren Augen beim Anblick des Rings nicht zu glänzen beginnen.

Wohin mit dem Ring?

In Deutschland wird der Verlobungsring üblicherweise am linken Ringfinger getragen – der Ehering ist dann schließlich für den Ringfinger der rechten Hand gedacht. Aber auch das ist längst kein Muss mehr. Vor allem bei Männern, die bei einer Begrüßung oft einen festeren Händedruck entgegen nehmen müssen, kann der Ring an der rechten Hand eher als unangenehm und störend empfunden werden. Daher entscheiden sich viele, den Ehering ebenfalls links zu tragen.

Rechtlich gebunden?

Obwohl sich wieder mehr Paare verloben, bevor sie heiraten, wissen die wenigsten, dass sie dadurch mit ihrem Partner einen mündlichen Vertrag schließen. Denn laut dem Bürgerlichen Gesetzbuch ist die Verlobung ein Eheversprechen, durch das ein familienrechtliches Gemeinschaftsverhältnis entsteht. Im übertragenen Sinne sind beide nicht mehr für eine weitere Partnersuche zugelassen und sind damit Verlobte Angehörige im Sinne des Gesetzes.

Wichtig:

Falls sich einer der Partner vor der Verlobung entsagt und schon Kosten angefallen sind, hat der Verlobte sogar Anspruch auf Schadensersatzleistungen. Doch so weit soll es gar nicht kommen. Es ist nur gut zu wissen, wie man sich rächen kann, wenn der Partner kalte Füße bekommt.


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