Schleier

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Brautschleier

Brautschleier mehr als nur ein Accessoire zur Hochzeit

Der Schleier

Brauchtum des Schleiers

Nur das weiße Brautkleid allein, macht lange noch nicht eine Braut aus – es ist vielmehr der Schleier, der wie kein anderes Braut - Accessoire die Schönheit einer Braut unterstreicht und eine Frau erst zur perfekten Braut werden lässt.


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Der Tradition nach ist das nicht verwunderlich, da der Schleier eine noch viel längere Tradition hat als das Brautkleid: Schon im vierten Jahrhundert n.Chr. wurde auf Hochzeiten der Schleier als Symbol der Jungfräulichkeit verwendet. Er wurde auf der Hochzeit allerdings vornehmlich zum „Verstecken“ der Braut genutzt. Die Germanen schützten mithilfe des Schleiers die Braut vor bösen Geistern und bösen Blicken. Ferner sollte der Schleier verhindern, dass der Bräutigam seine Braut vor der Eheschließung sehen kann.

Aberglaube und Schleiertanz

Die Braut darf ihren Schleier nach der Tradition erst zurückschlagen, wenn die Zeremonie beendet wird und es zum Kuss zwischen Ehemann und Ehefrau kommt. Der Aberglaube besagt, dass die Braut einzig und allein Ihren Schleier ins Haar stecken muss. Passiert dies durch eine andere Person, könnte dem Aberglauben zu Folge der Bräutigam von dieser weiblichen Person verführt werden. Ein weiterer Aberglaube legt fest, zu welcher Uhrzeit der Schleier abgelegt werden soll. Die Braut soll bis zu diesem Zeitpunkt auf Ihren Schleier achten. Das Glück der Braut soll sich auf die Hochzeitsgäste übertragen,  die beim späteren Schleiertanz versuchen ein Stück vom Schleier zu ergattern. Achtung: Dabei handelt es sich meistens ein großes Stück Tüll, nicht der eigentliche Schleier – „Ersatz-Schleier“ nicht vergessen! Beim Schleiertanz wird der Schleier über das Brautpaar gehalten, dabei halten die Gäste den Tüll an den Ecken und Kanten fest, während die Angetrauten beginnen unter dem Stoff zu tanzen. Wenn die Musik aus ist, muss jeder Gast an dem Schleier ziehen und ihn zerreißen. Die einzelnen Schleierstücke sollen Glück bringen. Der Gast mit dem größten Stück des zerissenen Schleiers wird dem Brauch zufolge bald auch „unter der Haube“ sein.

Brautschleier-Trends heute

Das Traumkleid ist schon da? Es geht nun weiter mit dem wichtigsten Accessoire, dem Schleier. Den Brautfrisuren mit Schleier runden das Braut-Outfit erst richtig ab! Auch in Sachen Brautschleier hast Du bei der Hochzeitsvorbereitung mal wieder die Qual der Wahl:


Mini-Schleier
Auch „Blusher“ genannt. Er verdeckt lediglich das Gesicht der Braut. Bei dem kurzen Schleier sollte unbedingt darauf geachtet werden ob er optisch zum Brautkleid passt, da er sich oft mit der Länge und Breite sehr voluminöser Brautkleider beißt.

Taillenschleier
Der Taillenschleier passt zu jedem Brautkleid-Stil und gehört aus diesem Grunde zu den beliebtesten Längen.

Fontäne
Der Fontänen-Schleier ist am Hinterkopf gerafft. Die unterschiedlich langen Stofflagen legen sich voluminös um den Kopf.

Mantilla
Wie der Name erahnen lässt, stammt der Mantilla-Schleier aus Spanien. Hierbei handelt es sich um einen am Kamm angenähten Schleier, der einfach in das Haar eingesteckt werden kann.

Kapellenschleier
Sehr langer Schleier, der bis zum Bode reicht. Mit seiner Länge ersetzt oder legt er sich über die Schleppe des Brautkleides.

Kathedralenschleier
Der Kathedralenschleier misst meistens eine länger von bis zu drei Metern! Man sieht ihn meist nur zu  blaublütigen- oder Promi-Hochzeiten.

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