Kontaktallergie | Ratgeber | Brautbox

Sie sind hier:  Ratgeber / Mode und Styling / Archiv / Kontaktallergie

Kontaktallergie

Kontaktallergie: Wenn der Ehering einen Juckreiz verursacht

Kein anderes Schmuckstück wird über so viele Jahre getragen wie der Ehering. Dieses Schmuckstück hat eine einzigartige Bedeutung, er symbolisiert nämlich den ewigen Bund der Ehe und die Liebe zwischen zwei Menschen. Nachdem sich das Brautpaar gegenseitig den Trauring an den Ringfinger gesteckt hat, bleibt er dort für viele Jahre. Bei einigen Menschen gibt es allerdings bereits nach wenigen Tagen ein großes Problem: Es hat sich eine Kontaktallergie entwickelt, die das Tragen des Eheringes qualvoll macht. 

Die Ehering-Kontaktallergie entwickelt sich vergleichsweise langsam

Während Nahrungsmittel- oder Insektengriff-Allergie anhand von Symptomen sofort erkennbar ist, dauert es bei der Kontaktallergie bis zu drei Tage, bis auf der Haut gerötete, geschwollene oder nässende Bläschen und Knötchen auftreten. Im zweiten Stadium entwickelt sich die zunächst eher harmlose Allergie zu einem trockenen Hautausschlag mit Rötung, Schuppung, Verdickung und Rissen in Begleitung von starkem Juckreiz. Der Auslöser der Kontaktallergie sind T-Lymphozyten. Diese speziellen Zellen, welche der menschliche Körper unter anderem in Knochenmark, Milz sowie der Thymusdrüse bildet, bekämpfen Fremdkörper, welche über eine gestörte Hautbarriere ins Innere des Körpers gelangen. Bei Eintritt der Fremdkörper geben die T-Lymphozyten Entzündungsstoffe frei, wodurch Fresszellen, die die allergieauslösenden Substanzen vernichten, angelockt werden.

Bei Kontaktallergie sofort handeln

Die Kontaktallergie ist eine vergleichsweise harmlose Allergie, wenn man sie nicht auf die leichte Schulter nimmt. Wie zuvor erwähnt, kann es bis zu drei Tage dauern, bis sich die ersten Symptome bemerkbar machen. Dann heißt es aber: Sofort handeln. Wer bei seiner täglichen Körperpflege den Ehering abnimmt und kleine Rötungen und Bläschen am Ringfinger erkennt, sollte diese nicht ignorieren. Betroffene sollten den Ring nicht mehr anlegen und vorsichtshalber einen Allergietest beim Hausarzt durchführen lassen. Wird der Ring nicht mehr angelegt, verschwinden auch die Beschwerden nach wenigen Tagen. Wer dagegen die Symptome missachtet, riskiert, dass sich die kleine Rötung zu einer schmerzenden, wenn nicht gar chronischen, Entzündung entwickelt. Die Beschwerden werden dann womöglich nie mehr abklingen - auch wenn der Ehering nicht getragen wird.

Die Kontaktallergie bei Eheringen vermeiden

Laut diesem Ratgeber-Artikel von Trauringstudio-Berlin.de, kann man eine Kontaktallergie bei Eheringen vermeiden, indem man vor dem Kauf der Schmuckstücke einige Vorkehrungen trifft. Demnach ist es ratsam, sich vorsichtshalber auf eventuelle Kontaktallergien prüfen zu lassen. Dieser Test ist nicht nur für den Trauring-Kauf praktisch, sondern auch für viele andere Situationen im Alltag. Etwa 8,5 Prozent der Deutschen sind von Kontaktallergien betroffen. Um eine eventuelle Kontaktallergie zu finden, gibt es in der Apotheke Schnellteste. Sicherer ist dagegen ein Allergietest beim Hausarzt. Dieser zeigt an, ob eine Kontaktallergie vorliegt, und worauf man konkret allergisch reagiert.

Im Bereich Schmuck sind Nickel und Kobalt die häufigsten Allergieauslöser. Aber auch Gold, Kupfer und Silber können bei dem Träger unangenehme Hautreaktionen hervorrufen. Eheringe bestehen aus Edelmetall-Legierungen. Allergiker sollten darauf achten, welche Materialien genau im gewünschten Ehering verarbeitet sind. Grundsätzlich gibt es Grenzwerte bei Schmuckstücken, die Juweliere einhalten müssen. Bei Allergikern reicht jedoch ein minimaler Anteil des problematischen Metalls, um eine Allergie auszulösen. Die Allergiegefahr wird zudem durch zerkratzte Oberflächen erhöht, da die allergieauslösenden Substanzen leichter freigesetzt werden.

Allergiker sollten somit bereits beim Kauf der Ringe, auf das Material achten. Als unproblematisch werden die Materialien Platin, Titan, Palladium, Zink und Eisen eingestuft. Der Juwelier sollte Auskunft darüber geben, welche Materialien er für seine Ringe verwendet. Das Problem mit der Kontaktallergie ist Juwelieren aber auch bekannt, sodass sie Brautpaare umfassend beraten können.

Rubriken

Neue Artikel

Kostenmanagement in der Hochzeitsplanung

zum Artikel

Exotische Flitterwochen - 4 Traumziele und warum sich diese eignen

zum Artikel

Wichtige Tipps zur Hochzeitsvorbereitung

zum Artikel

Ausgefallene Hochzeitsdekoration für ein einmaliges Erlebnis

zum Artikel

Junggesellenabschied in München

zum Artikel