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Der Klassiker: Schöne Krankenschwester verdreht schüchternem Zivi den Kopf.Traumhochzeit folgt

Schöne Krankenschwester

Der Beginn unserer Geschichte ist ein echter Klassiker: Schöne Krankenschwester verdreht schüchternem Zivi den Kopf.


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Ihm schlägt das Herz bis zum Hals, wenn er sie sieht. Er traut sich nicht sie anzusprechen, weil er sich selbst im Weg steht.

 

Logisch, dass ich Bianca aus den Augen verlor. Aus dem Sinn ging sie mir allerdings nicht. Nach anderthalb Jahren begegneten wir uns erneut zum Karneval. Ich bekam die Chance meines Lebens, sprach sie an und bekam ihre Handynummer. 
Etappensieg! Viele SMS und Telefonate später - Bianca hatte ein Date fast ad acta gelegt- trafen wir uns zum Inlineskaten. Dann geschah alles im Zeitraffertempo: Aus Skaten wurde Reden - das Eis war gebrochen. Ein zweites Mal würde ich sie nicht mehr gehen lassen. Kopf und Bauch sagten mir: „Jetzt, hier, immer!“
Ich brachte Bianca nach Hause und blieb.

 

Es fühlte sich „richtig“ an - endlich waren wir beieinander angekommen. 
Unsere Beziehung wuchs an den Widerständen des Lebens. Deshalb beschlossen wir gemeinsam, ohne traditionellen Antrag, zu heiraten. Recht schnell kamen unsere Vorbereitungen in Gang: Die erste Gästeliste stand, auf Hochzeitsmessen fanden wir Inspirationen für unser Fest. Darin waren wir uns einig: Wenn wir heiraten, dann richtig! Sich auf Burg Schnellenberg in Attendorn zu trauen, das hatte Stil. Ein großartiger Ort mit imponierenden Räumlichkeiten.
In der Planungsphase blieb vieles an Bianca hängen, arbeitsbedingt durch mich. Aufregung pur gab es, als Dekoration und Kirche uns abwechselnd im Regen stehen ließen. Noch drei Wochen vor unserer Hochzeit wussten wir nicht, wer uns den Segen gibt! Zum Glück war auf die Hochzeitsfotografen Verlass. Beim Surfen entdeckt, reservierte sie Bianca auf der Stelle weg. 
Endlich waren alle Einladungen versandt, Menü- und Tischkarten gedruckt, Kleid (natürlich topsecret), Anzug und Ringe ausgesucht, Hochzeitsauto bestellt, Musik ausgewählt, Speisen und Getränke aufeinander abgestimmt und die Flitterwochen nach Bali gebucht. Es konnte losgehen!

Standesamtlich wurden wir am 23.07.2010 getraut, kirchlich heiraten wir einen Tag später in der St. Martinus Kirche in Olpe. Die Aufregung der letzten Wochen legte sich weitgehend, nur manchmal blitzte Nervosität durch. Getrennt voneinander starteten wir mit dem „Getting ready“ der Fotografen; ich in den eigenen vier Wänden, Bianca in feudalen Gemächern. Auf dem Weg zur Kirche ging es mir gut, doch unter dem Glockengeläut wuchs das Lampenfieber. Bis Sie eintrat. Meine Frau, die wohl wundervollste Braut, kam auf mich zu und stellte sich mit mir unter Gottes Segen. Soligesänge von Freundinnen, die rote Rose des Pastors und die zwei Blumenkinder gingen allen zu Herzen, sie verliehen unserer Trauung ihren privaten Charakter. Weiße Tauben, Luftballons, liebevolle Geschenke und eine Party ersten Ranges machten den 24.Juli 2010 zum schönsten Tag unseres Lebens.


Fotos: Story Wedding

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